Heiß, spannend und lehrreich war sie, die Einsatzübung TS Hund am 24. Juni 2018

Sieben Hundeführer/innen und zwei Einsatzhelfer/innen haben am Sonntag von 11 Uhr bis19 Uhr ein einsatznahes Training absolviert.

„Vermisst“ wurde Herbie, ein vierjähriger potenter blonder Labrador, der am Samstag am Wohnort beim Ausladen aus dem Auto von der Besitzerin „vergessen“ wurde. Noch vier weitere Hunde und zwei kleine Kinder leben im Haus.

Wir haben uns am Sonntag um 11 Uhr bei der Besitzerin getroffen, um die Einsatztaktik und die Vorgehensweise zu besprechen und den Hund zu suchen. Mittlerweile waren zwei Sichtungen gemeldet worden.

Je zwei Teams haben beide Sichtungsorte überprüft. Dazu müssen die Hunde Zeit speichern können.
Wir haben die vier Hunde am Entlaufort (EO) angesetzt, damit sie die frischeste Spur speichern konnten. Alle vier Hunde haben an den Sichtungspunkten ein klares Negativ gezeigt.

Am EO sind nacheinander zwei Hunde angesetzt worden. Bei allen Hunden wurde der Trail mitgetrackt.

Gegen 14 Uhr haben sich alle Teams wieder bei der Besitzerin getroffen und die bisher gesammelten Erkenntnisse besprochen.

Da beide Sichtungspunkte negativ waren, haben wir uns auf das Laufbild der beiden am EO gestarteten Hunde konzentriert. Dabei ergab sich, dass wir eine Kreuzung erneut von einem dritten Hund überprüfen lassen wollten, um die vermutete Richtung von Herbie zu bestätigen. Nach knapp 900 Metern nahmen wir ihn aus der Suche und setzten dort einen frischen Hund an. Dieser führte uns zielgerichtet in den Nachbarort, wo wir dann wieder einen ausgeruhten Hund angesetzt haben.
Aufgrund der fortgeschrittenen Zeit und der anhaltenden Wärme beendeten wir um 18 Uhr den Einsatz und kamen erneut bei der Besitzerin zusammen. Herbie konnten wir zwar nicht finden, aber wir waren sehr dicht dran.

Wir haben in der Nachbesprechung wichtige Erkenntnisse gewonnen und viele Ansatzpunkte gefunden, an denen wir weiter trainieren werden.

Dank der Mithilfe von Lydia mit Oke und Nils, Beate und Bine war es eine wertvolle Erfahrung, die wir Tiersucher/innen und Helfer/innen erleben durften! Vielen Dank!